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Zwanzig schlechte Minuten kosten den Sieg

  • gruenweiss.sg
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Trotz einer herausragenden ersten Hälfte spielt der FC St.Gallen in Thun nur 2:2 unentschieden. Weil Witzig den Ausgleich erst ganz zum Schluss erzielt, muss von einem verdienten aber glücklichen Punkt gesprochen werden.



Aufreger: Die erste Halbzeit des FC St.Gallen ist etwas vom Besten, das es in dieser Saison zu sehen gibt. Richtig stark spielen die Espen in Thun: aggressiv im Pressing, spielfreudig, dominant in allen Zonen. Der Ball läuft schnell, mit Überzeugung – und der FC Thun kann kaum reagieren. Nur das Resultat passt nicht ganz zur Leistung: Zur Pause steht es «lediglich» 1:0. Ein zweites Tor wäre längst verdient gewesen. Chancen dazu sind da.


Makel: Nach dem Seitenwechsel kippt das Bild. Die 20 Minuten nach der Pause gehören klar dem FC Thun. Die St.Galler bringen den Elan, die Energie aus Halbzeit eins nicht mehr auf den Platz – der Faden reisst. Zwei Standardsituationen genügen den Berner Oberländern, um die Partie zu drehen. Plötzlich liegen die Espen 1:2 hinten. Diese Phase verhindert letztlich den Sieg im Berner Oberland.


Schiedsrichter: Johannes von Mandach lässt viel laufen – grenzwertig viel zwar, aber mit feinem Gespür für Tempo und Intensität. Eine starke Leistung des Unparteiischen in einer intensiven, hart geführten Begegnung.


abseits: Fast 10'000 Fans machen aus der Stockhorn Arena ein Tollhaus. Das trägt zur Thuner Wende bei und lässt das Stadion schon beinahe eine erste Meisterfeier starten – bis Christian Witzig mit seinem Tor in letzter Sekunde den Stecker zieht.



Thun - St.Gallen 2:2 (0:1)

Stockhorn Arena: 9651


Tore 37' Görtler (P) 0:1, 55' Bertone (P) 1:1, 62' Montolio 2:1, 95' Witzig 2:2.


Thun: Steffen; Fehr, Montolio, Bamert, Bürki; Bertone, Kät (72' Roth), Matoshi (77' N. Reichmuth); Imeri (72' Meichtry); Rastoder (88' Dursun), Labeau (77' Ibayi).


SG: Zigi; Gaal, Kleine-Bekel, Okoroji; Daschner; Vandermersch, Görtler, Boukhalfa (81' Weibel), Witzig; Vogt (82' Ouattara), Baldé (69' Besio).


REF: Johannes von Mandach

VAR: Feday San



Einzelkritik


Zigi: Richtig starke Partie des Goalies. Reagiert mehrfach glänzend und hält den FC St. Gallen mit spektakulären Paraden im Spiel. Thun-Trainer Lustrinelli nennt ihn nach der Partie den Spieler des Abends.


Gaal: Wichtige Persönlichkeit im Espen-Spiel. Gewinnt viele Zweikämpfe, behält immer die Übersicht und führt mit Ruhe und Präsenz – ein starkes Spiel.


Kleine-Bekel: Kann Stanic zwar nicht ganz vergessen machen, liefert aber eine insgesamt solide Partie.


Okorojii: Defensiv stabil, aufmerksam in den Zweikämpfen. Nach vorne bei den Flanken jedoch mit Luft nach oben.


Daschner: Präsent, zweikampfstark und mit gutem Auge.

Vandermersch: Grosses Laufpensum, muss sehr viel einstecken, hält aber bis zum Schluss gut dagegen.


Görtler: Trifft vom Penaltypunkt, spielt klug und glaubt bis zum Schluss daran, nicht als Verlierer vom Platz zu müssen. Stark!


Boukhalfa: Nicht mit der ganz grossen Leistung, aber auch er nimmt das schwierige Spiel an und zeigt eine ordentliche Leistung.


Witzig: Nicht nur aufgrund des Tores ein sehr guter Abend. Verrichtet sehr viel Defensivarbeit und spult viele Kilometer ab auf der linken Seite.


Vogt: Kommt auch heute wieder zu Chancen. Setzt sich mehr als einmal richtig gut gegen die robusten Thuner durch.



Balde: Ist vor allem in der ersten Halbzeit wichtig mit seiner Dribbelstärke und seinem Tempo. Holt den Elfmeter raus. Besio, Weibel, Ouattara: Bei den drei Einwechselspielern auf St.Galler Seite fällt vor allem Ouattara auf. Er bringt kurz vor Schluss nochmal Schwung auf der Seite und kann einige Offensiv-Duelle für sich entscheiden.



Stimmen zum Spiel





Bilder zum Spiel


Bild: Cyriac Schnyder

Ton und Text: Marc Baumeler

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