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Konietzke trifft

  • gruenweiss.sg
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Der FC St.Gallen und der FC Thun trennen sich in der letzten Meisterschafts-Runde der Saison 1:1. Viel Kampf, viel Intensität, wenig Schönheit – und ein Tor, das für die Espen trotzdem besonders wertvoll sein könnte.



Aufreger: Die wichtige Szene des Spiels gehört Corsin Konietzke. 65. Minute. Der junge Mittelfeldspieler trifft zum 1:0 – und dieses Tor könnte wichtiger sein, als einfach irgend ein Tor. Konietzke hatte vor über einem Jahr einen famosen Start, als sich die Espen auf der europäischen Bühne zeigen konnten. Wir schrieben von einem Stern der aufgegangen ist. Nun, der Stern wurde danach aber immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Der Rhythmus fehlte, die Einsätze wurden weniger, der Weg zurück zog sich länger hin als erhofft. Und genau deshalb fühlt sich dieses Tor so gut an. Nicht nur für die Mannschaft. Sondern vor allem für ihn selbst. Seit einigen Wochen ist zu beobachten, wie er sich langsam wieder herankämpft. Dass er wieder sicherer wird, wieder mehr Aktionen erfolgreich bestreitet, wieder näher an jene Leichtigkeit kommt, die ihn damals in der Conference League ausgezeichnet hat. Dieses Tor wirkt möglicherweise wie ein kleiner Befreiungsschlag. Vielleicht sogar wie das Ende dieser ersten schwierigen Phase, die viele junge Spieler irgendwann erleben. Makel: Spiele gegen den FC Thun sind in dieser Saison selten schön anzuschauen. Auch heute nicht. Es wird gebissen, gezogen, getreten, reklamiert. Viele harte Zweikämpfe, ständig kleine Unterbrüche. Beide Mannschaften schenken sich gar nichts. Fussballerische Eleganz? Nicht wirklich. Und genau in diesem wilden Spiel verliert St.Gallen defensiv ein, zweimal die Kontrolle. Besonders über Heule, der speziell motiviert scheint gegen seinen Ex-Verein. Der Thuner kommt mehrfach gefährlich in Position – und erzielt schliesslich auch den Ausgleich zum 1:1.


Schiedsrichter: Johannes von Mandach mit keiner wirklich guten Partie. Gerade diese vielen kleinen Fouls, dieses ständige Kratzen, Beissen und Treten bekommt er nicht in den Griff. Seine Ausstrahlung wirkt phasenweise etwas unbeholfen, phasenweise leicht arrogant.

FCSG – Thun 1:1 (0:0)

Kybunpark: 18'531 Fans


Tore: 65' Konietzke 1:0, 73' Heule 1:1.


SG: Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Vandermersch (77' Ruiz), Konietzke (77' Quintillà), Daschner (64' Witzig), Bukhalfa (64' Fazliji), Mihailo Stevanovic; Scherrer, Besio (46' Vogt).


TH: Spycher; Dähler (66' Fehr), Roth, Franke, Heule; Käit, Rupp; Matoshi (67' Meichtry), Imeri (77' N. Reichmuth); Labeau (77' Dursun), Rastoder (89' Gutbub).

Schiedsrichter: Johannes von Mandach



Cupfinal

Ab sofort gilt die gesamte Konzentration dem Cupfinal vom nächsten Sonntag. Deshalb verzichten wir heute auch auf eine Einzelkritik. Der FC St.Gallen steht innert kürzester Zeit bereits zum dritten Mal in einem Endspiel um den Schweizer Cup. Gegen Luzern verlor man 0:3, gegen Lugano 1:4. Jetzt wartet Stade-Lausanne-Ouchy – und diesmal muss es einfach klappen.


Die ganze Region lechzt nach diesem «Chübel».


Die Mannschaft erhält nun zwei Tage frei und bereitet sich danach «ganz normal» auf den Final vor. Wenn es gelingt, die Verbindung innerhalb der Mannschaft aufrechtzuerhalten, wenn die Intensität auf den Platz gebracht wird, die diese Saison ausgezeichnet hat, dann stehen die Chancen gut, dass Captain Lukas Görtler den Pokal am Sonntag im Wankdorf in die Höhe stemmen kann. Einfach wird es natürlich trotzdem nicht. Vor allem mental wird dieser Final nochmals eine enorme Herausforderung. Und genau deshalb wird uns dieses Spiel jetzt die ganze Woche begleiten. Mit News, Einschätzungen und unserer Sicht auf das Cupfinale vom Sonntag in Bern.




Bilder zum Spiel


Bild: Patrick Magalhaes Ton: James Wehrli Text: Marc Baumeler

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