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Endlich! Der Sieg in Winterthur

Der FCSG gewinnt das Auswärtsspiel auf der Schützenwiese gegen den FC Winterthur mit 3:1. Damit sichern sich die Espen die Teilnahme an der Qualifikation zur Conference League. St.Gallen erreicht zwei von drei Saisonzielen und wird nach der Sommerpause international spielen.

Aufreger: Winterthur taucht während der ersten zehn Minuten zweimal gefährlich vor Zigi auf. Unweigerlich denkt man an die Vergangenheit auf der Schützenwiese. Danach findet aber bis zur Pause nur noch der FC St.Gallen statt. Die Espen treffen zweimal wunderschön. Akolo und Zanotti vollstrecken, Witzig legt für beide sehenswert auf. Ein Sieg in Winterthur? Möglich! Nach der Pause passiert lange Zeit nicht viel, bis in der Schlussphase beide Teams nochmals einen Gang hochschalten. Burkart verkürzt in der 84. Minute auf 1:2. Aber Christian Witzig, der Mann des Spiels, entscheidet die Partie kurz darauf mit einem grandiosen Schlenzer ins Lattenkreuz defintiv. Ein Sieg auf der Schützenwiese. Endlich! Europa ist damit fix! Chapeau FCSG 1879.


Makel: St.Gallen ist über die gesamte Spielzeit die bessere, die abgeklärtere und die reifere Mannschaft. Mit klarer und präziser ausgespielten Kontern hätte man den Sack allerdings auch schon früher zumachen können.

Schiedsrichter: Stefan Horisberger leitet das Spiel unauffällig, lässt vieles, manchmal auch zu vieles laufen und ist zurückhaltend mit gelben Karten.


abseits: Zum x-ten Mal in dieser Saison ist die Schützenwiese ausverkauft, erklärt der Stadionspeaker, als er die offizielle Zuschauer:innenzahl bekannt gibt.


Abschluss: Nun folgt nächsten Samstag zum Ende der Saison 23/24 noch das Duell gegen den FC Zürich. Dabei geht es um Platz vier, für den die St.Galler einen Sieg benötigen. Er wäre immerhin 50'000 Franken wert und würde zu einer würdigen Saisonschluss-Party beitragen.



FC Winterthur – FCSG 1879 1:3 (0:2)

Schützenwiese – 8'700 Zuschauer – SR Stefan Horisberger (VAR Alessandro Dudic).


Tore: 12. Akolo (Witzig) 0:1, 31. Zanotti (Witzig) 0:2, 84. Burkart 1:2, 85. Witzig (Zanotti) 1:3.


Winterthur: Keller; Gantenbein (75. Fofana), Lekaj (Cap.), Arnold (46. Schättin), Lüthi; Stillhart (46. Schneider), Zuffi; Di Giusto (87. Durrer), Baroan, Ltaief; Turkes (46. Burkart).


St.Gallen: Zigi; Zanotti (90. Sutter), Vallci, Okoroji, Schmidt (90. Janitzek); Görtler (Cap.), Quintillà, Witzig; Toma (61. Ruiz); Milosevic (74. Stevanovic), Akolo (61. Geubbels).


Verwarnungen: 76. Baroan (Foul), 79. Ltaief (Foul), 80. Ruiz (Trikotzerren).


Bemerkungen: Winterthur ohne Buess (krank), Abaz, S. Diaby, Chiappetta, Araz, Jankewitz (alle verletzt), Gonçalves, Rodriguez (beide nicht im Aufgebot). St.Gallen mit Watkowiak, Janitzek, Sutter, Schubert, Geubbels, von Moos, Mambimbi, Ruiz, Stevanovic (Ersatzbank) und ohne Nuhu, Stanic, Karlen, A. Diaby, Möller, Fazliji (alle verletzt), Dumrath, van der Venne, Krasniqi, Lymann, Konietzke (alle nicht im Aufgebot).





Einzelkritik


Zigi: Steht sicher zwischen den Pfosten und bleibt fehlerlos. Die nächste souveräne Leistung des Goalies.


Zanotti: Bärenstarker Auftritt. Defensiv überragend und offensiv mit einem Assist und einem Treffer. Er wird uns nächste Saison fehlen, ausser Inter Mailand gönnt ihm noch ein weiteres Jahr in der Ostschweiz.

Vallci: Auch er spielt seinen Part als Chef der Verteidigung souverän und zeigt eine gute Leistung.


Okoroji: Ersetzt neben Vallci in der Innenverteidigung die verletzten Stanic und Diaby und macht das überzeugend.


Schmidt: Bleibt defensiv stabil und kann nach vorne den einen oder anderen Akzent setzen.


Quintillà: Hält das Mittelfeld zusammen und sorgt dafür, dass sich die Winterthurer vor allem in der ersten Halbzeit kaum entfalten können.


Görtler: Starke Balleroberungen und einige kluge Pässe in die Spitze. Zum Beispiel in der ersten Halbzeit beim Stand von 1:0 als er Akolo auf der Reise schickt, der dann allerdings alleinstehend am Winterthurer Torhüter scheitert.


Witzig: Der Beste.


Toma: Emsig. Viel unterwegs und aufsässig. Macht nach 62 Minuten Victor Ruiz Platz.

Milosevic: Grosses Laufpensum. Zieht das Pressing an und geht auch die weiten zurück in den eigenen Strafraum. Für Torgefahr sorgt er heute zwar kaum. Die Leistung ist trotzdem ordentlich. Für ihn kommt in der 74. Minute Mihailo Stevanovic.


Akolo: Macht sein 13. Saisontor als er in der 12. Minute von der Strafraumgrenze trocken abzieht und das Leder im Lattenkreuz versorgt. Trotz der ausgelassenen Grosschance: Starke Leistung. Muss in der 61. Minute mit Krämpfen vom Platz. Für ihn kommt Geubbels.


Ruiz: Spielt für die letzte halbe Stunde auf der Position, die zuvor Toma bekleidet hat und schliesst an dessen Leistung an.


Geubbels: Bringt nach der Einwechslung nochmals Zug ins St.Galler Angriffsspiel. Im Abschluss bleibt er unglücklich.


Stevanovic: Kommt für die Schlussviertelstund aufs Feld und fügt sich ordentlich ins Teamgefüge ein.


Sutter, Janitzek: Beide helfen in der Schlussphase mit je einer entscheidenden Szene mit, dass Winterthur zu keinem zweiten Treffer mehr kommt.



Stimmen zum Spiel:








Bilder zum Spiel:


Bild: Franz Schefer, Manuel Nagel

Ton: James Wehrli, Marc Baumeler

Text: Marc Baumeler






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