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Eine überragende Defensivleistung

  • gruenweiss.sg
  • 14. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Der FCSG 1879 gewinnt den Spitzenkampf in der Stockhorn Arena gegen den FC Thun. Die beiden Tore des Abends erzielen Balde und Boukhalfa.



Highligths: Grossartig, wie die Espen gegen den FC Thun verteidigen und im gesamten Spiel nur zwei Aktionen des Gegners zulassen, die den Begriff «Torchance» verdienen. Die erste wehrt Goalie Zigi ab, die zweite versemmelt der Thuner Meichtry, als er den Ball nur mit dem Schienbein trifft. Wesentlich mehr Chancen erspielen sich auch die St.Galler nicht – aber sie sind effizient. Balde trifft in Halbzeit eins. Regulär wird das Tor erst durch eine Intervention des VAR. Der St.Galler Stürmer stand dabei ganz knapp nicht im Offside – was Thuns Trainer Lustrinelli zwar anders sieht, aber trotzdem korrekt sein dürfte. In der Schlussphase der Partie erzielt Boukhalfa sein achtes Saisontor auf Penalty, nachdem Malamine von Bamert im Strafraum gefoult wurde. Auch gegen diesen Entscheid würde Lustrinelli rekurieren, hätte er ein Rechtsmittel.



Makel: Wer im Spitzenkampf auswärts mit 2:0 gewinnt, hat wenigt falsch gemacht.


Schiedsrichter: Nein, das war keine gute Leistung des Unparteiischen. Luca Piccolo lässt eine klare Linie vermissen. Teils pfeift er kleinlich (Penalty gegen Malamine), teils lässt er Zweikämpfe laufen die Ringereinlagen in nichts nachstehen (Franke gegen Vogt). Bis er auf Abseits entscheidet, müssen seine Assisten die Fahnen mehr als einmal sehr lange hoch halten. Dafür schaut er peinlich genau darauf, dass kein einziger Einwurf zu weit vorne ausgeführt wird. Darauf wird offenbar seit letztem Wochenende sehr genau geachtet – beinahe schon übergeneralisierend.



skurril I: Das Spiel dauert insgesamt 103 Minuten bei einer Nettospielzeit von lediglich 45 Minuten, erklärt Mauro Lustrinelli an der Medienkonferenz nach dem Spiel. Lange Unterbrüche gibt es zweimal aufgrund von unglücklichen Zusammenstössen zweier Spieler, einmal wegen des Nebels und zweimal wegen Pyro-Rauch der Fans.



skurril II: Ein bisschen skurril, gleichzeitig aber sehr sympathisch ist der Einlass für Journalisten im Thuner Stadion, das Stockhorn Arena heisst und quasi das Tor zum Berner Oberland darstellt. Hämpu heisst er, der Mann der beim Medien-, Personal- und VIP-Eingang steht und darauf achtet – so gut es halt geht – dass niemand das Stadion durch den Eingang L betritt, der keine Berechtigung dazu hat. Bevor wir vom Espenblog unsere Berechtigung durch die offizielle SFL-Accred-App beweisen können, entsteht folgender Dialog zwischen Hämpu (H) und Glühweinverkäufer (G)


G: Tschou, gäu ig cha hie ine?


H: Hesch ä Bändu?


G: Ä Bändu?


H: Ja. Weisch sone Zettu, wo drufe steit, dass hie ine chasch.


Das Gespräch wogt ungefähr fünf weitere Minuten in dieser Art hin und her.

G: Nei, aber weisch i bi kei Spieler.


H: Ah du bisch ä Spieler.


G: Nei, äbä nid.


H: Was wosch de hie?


G: Glüewy verchoufe!


H. Säg doch das! Auso gang ine. Aber schnäu.


Wir lieben sie – die Stockhorn Arena.



FC Thun – FCSG 0:2 (0:2).

Stockhorn Arena, 9274 Fans.


Tore: 22' Balde, 77' Boukhalfa(P).


T: Steffen; Fehr, Montolio (46'Bamert), Franke, Heule; Janjicic (66'Matoshi), Bertone; Meichtry (81'Gutbub), Reichmuth (65'Imeri); Ibay (65'Rastoder), Labeau.


SG: Zigi; Gaal, Stanic, Neziri; Daschner (88'Stevanovic); Vandermersch (90'Ruiz), Görtler, Boukhalfa, Okoroji; Witzig (69'Vogt), Balde (69'Malamine).


Ref: Piccolo; dos Santos, Jobin.



Einzelkritik


Zigi: In der neunten Minute hellwach. Danach kaum mehr geprüft.



Gaal: Überragende Defensivleistung.


Stanic: Mit einer noch überragenderen Defensivleistung.


Neziri: Überragende Defensivleistung auf einer etwas ungewohnten Position.


Daschner: Überragende Defensivleistung auf einer noch ungewohnteren Position.


Vandermersch: Überragende Defensivleistung mit Turban nach dem Zusammenstoss mit einem Thuner Vertediger.


Görtler: Solide Leistung des Captains. Auf und neben dem Platz (siehe Interview II).


Boukhalfa: Trifft sicher und antwortet unterhaltsam (siehe Interview I)


Okoroji: Überragende Defensivleistung inklusive grossartigem Assist zum ersten Tor.


Balde: Der Beste. Erzielt das erste Tor und ist auch sonst richtig gut im Spiel.



Witzig: Auch er ist mit guter Vorarbeit am ersten Tor beteiligt.


Malamine: Holt den Elfmeter raus.


Vogt: Vergibt die Chance zum 3:0.


Stevanovic, Ruiz: Helfen in der unendlich langen Nachpielzeit mit, den eigenen Kasten sauber zu halten.



Stimmen zum Spiel




Bilder zum Spiel


Bild: Cyriac Schnyder

Ton: James Wehrli

Text: Marc Baumeler

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