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Ein folgerichtiges Unentschieden

  • gruenweiss.sg
  • vor 11 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 22 Minuten

Die Espen gehen trotz Druckphase der Walliser in Führung, müssen nach einem unglücklichen Eigentor aber den Ausgleich hinnehmen. In einer offenen Partie mit Chancen auf beiden Seiten bleibt es beim leistungsgerechten 1:1. Es gab schon emotionalere Duelle im Tourbillon.



Aufreger: Die Walliser Startphase ist imposant. Mehr als einmal tauchen die Sittener Stürmer gefährlich vor dem fehlerfreien Zigi auf. Trotzdem gelingt den Espen das erste Tor. Besio bedient im Strafraum Lukas Görtler, der sofort abzieht und den Ball ins weite Eck versorgt. Fünf Minuten später setzt sich Lukembila gegen Gaal durch, legt auf Kololli ab, der nur den Pfosten trifft, von wo der Ball zu Daschner und von dort ins Tor prallt.


Makel: Defensiv lassen die St. Galler zu viel zu. Zigi braucht es drei-, viermal zu oft. Das Gegentor ist zwar unglücklich, in der Entstehung aber zu wenig gut verteidigt.



Schiedsrichter: Sven Wolfensberger zeigt eine starke Leistung. Er ist klar in seinen Entscheidungen, liegt immer richtig und zieht eine nachvollziehbare Linie konsequent durch.


Logik: Aufgrund der langen Serien der beiden Teams war ein Unentschieden zu erwarten. Sion hat nun elf Heimspiele hintereinander nicht mehr verloren. Der FC St.Gallen ist seit genauso vielen Spielen auswärts und zuhause ungeschlagen.



Sion - St.Gallen 1:1 (1:1)

Tourbillon: 9000 Fans


Tore: 24' Görtler 0:1, 29' Daschner (Eig) 1:1.


Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Baltazar, Kabacalman (85' Sow); Chouaref, Lukembila (77' Chipperfield), Kololli (77' Surdez); Nivokazi (69' Boteli).


SG: Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Daschner; Vandermersch (86' Weibel), Görtler, Boukhalfa (85' Konietzke), Witzig; Balde (79' Efekele), Besio (79' Scherrer).


Ref: Sven Wolfensberger



Einzelkritik


Zigi: Schnelle Reflexe. Von Beginn an hellwach. Das ist stark..


Gaal: Sein verlorenes Duell gegen Lukembila ermöglicht das Gegentor. Anonsten solide.


Stanic: Zweikampfstark wie immer, aber heute mit einer beeindruckenden Unaufgeregtheit, die wohltuend wirkt. Harte, aber stets saubere Aktionen.


Okoroji: Gefällt gut. Ist defensiv Herr der Lage und leitet einige gute Aktionen über seine Seite ein. In der zweiten Halbzeit bringt er einen Freistoss erneut stark aufs Tor. Der Walliser Torhüter Racioppi hat Okorojis Tore gegen Basel aber gut analysiert und ist rechtzeitig zur Stelle.


Daschner: Unglücklich beim Eigentor. Defensiv aber übezeugend. Gewinnt viele Kopfballduelle und stabilisiert damit das St.Galler Spiel.


Vandermersch: Defensiv einwandfrei. Gewohnt bissig in den Zweikämpfen. Offensiv bleibt allerdings kaum etwas in Erinnerung.


Witzig: Mit vielen guten Ansätzen. Wirkt sehr unternehmenslustig, hat aber einige unsaubere Aktionen im Spiel: Fehlpass auf Okoroji, misslungener Weitschuss, Einwurf ins out.


Görtler: Auffällig. Viele gute Momenten. Intelligente Spielverlagerungen, setzt Mitspieler gut in Szene und ist richtig gut in der Partie. Mitunter der Beste.


Boukhalfa: Ein sehr guter Abschluss kurz nach der Pause – Racioppi reagiert herausragend. Der Mittelfeldspieler ist auch heute sehr fleissig, wirkt aber etwas ausgelaugt. Möglicherweise tut ihm die Natipause gut.


Baldé: Zu oft im Abseits. Ist aber gut ins Spiel eingebunden. Hat viele Ballaktionen, arbeitet gut zurück und ist auch defensiv verlässlich, strahlt insgesamt jedoch kaum Torgefahr aus.



Besio: Starker Auftritt. Grossartige Torvorbereitung, auch sonst konstant, setzt den Körper immer wieder gut ein. Wirkt gefährlich, ist produktiv, setzt sich durch, macht Bälle fest und zeigt damit sein bestes Spiel in seiner jungen Karriere. Malamine: Kommt in der 79. Minute für Baldé ins Spiel und ist sofort da. Heute gelingt ihm viel, was für grosse Unruhe im Sittener Strafraum sorgt. Hoffnungsvoller Auftritt!


Scherrer, Konietzke, Weibel: Kommen in der Schlussphase ebenfalls ins Spiel. Dass St.Gallen gegen Ende dem Sieg näher steht, hat auch mit ihnen zu tun.



Stimme zum Spiel



Bilder zum Spiel

Bild: Cyriac Schnyder

Ton: James Wehrli

Text: Marc Baumeler, James Wehrli

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