Niederlage im Playoff-Hinspiel
- gruenweiss.sg
- 9. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Die St. Gallerinnen zeigen nach einem frühen Rückstand Moral und kämpfen sich dank Lia Ammanns Kopfballtor zurück in die Partie. Nach der Pause gerät das Team jedoch erneut früh ins Hintertreffen und verliert das Playoff-Hinspiel gegen die BSC YB Frauen mit 1:3.

Spielverlauf: Das Hinspiel des Playoff-Halbfinales beginnt mit einem frühen Tor. Leider für die Gästinnen aus der Bundesstadt. Nach einem Abstoss misslingt ein Passspiel zwischen Annika Seliner und Franziska Gaus, wodurch eine Gegnerin an den Ball kommt und das erste Tor des Abends erzielt. Doch unterkriegen lässt sich das Team von Jasmin Schwer dadurch nicht. Im Gegenteil. Es scheint ein Weckruf zu sein. Als Erstes wird Yael Aeberhard von Lea Eisenring mit einem Steilpass lanciert. Aber die gegnerische Torhüterin ist schneller und schnappt den Ball knapp weg. Wenig später flankt Jana Brunner präzise in den Strafraum. Dort steht wiederum Yael Aeberhard am richtigen Ort und versucht den Ball anzunehmen. Und erneut fehlen nur wenige Zentimeter. Doch weil die Espinnen nicht locker lassen, gelingt nach einer knappen halben Stunde der verdiente Anschlusstreffer. Franziska Gaus tritt einen Freistoss in den Strafraum, wo Lia Ammann unbedrängt per Kopf ins Tor trifft. St. Gallen könnte danach auch noch in Führung gehen. Lea Eisenring setzt den Ball knapp neben das Tor. Danach bringen sich Eva Bachmann und Johanna Thüer je nochmals in Schussposition. Diese Versuche bringen aber zu wenig Gefahr. Im Gegenzug kommen die Bernerinnen nochmals zum Abschluss, der glücklicherweise an die Torumrandung geht.
Die zweite Halbzeit beginnt gleich wie die erste. Mit einem frühen Gegentor der Gästinnen. Die St. Galler Verteidigerinnen können nach einem Einwurf den Ball nicht kontrollieren und YB geht erneut in Führung. Etwas später baut YB dann die Führung noch weiter aus. Ein Fehlpass im Spielaufbau und Lücken in der Verteidigung sind die Gründe dafür. Die Bernerinnen bleiben dann deutlich das aktivere Team, haben mehr Ballbesitz und spielen besser, auch wenn die St. Gallerinnen immer wieder zu kontern versuchen und auch noch Abschlüsse verbuchen können. Am nächsten ist dabei Sina Cavelti am Anschlusstreffer. Die Chancen von YB sind aber klar gefährlicher. Zweimal verhindert Sandra Klug souverän weitere Gegentore. Und so geht es mit einer doch grossen Hypothek ins Rückspiel.
Makel: Die Gegentore St. Gallens haben ihren Ursprung alle in Eigenfehlern. Etwa in fehlender Abstimmung oder Fehlpässen. Schade. Denn spielerisch zeigt das Team über weite Strecken eine engagierte Leistung und kann mit YB mithalten.
Schiedsrichterin: Die Unparteiische verfolgt eine klare Linie, lässt viel laufen und entscheidet meist korrekt. Gegen Spielende entscheidet sie etwas mehr auf Foul als zu Spielbeginn.
Abseits: Angenehme Temperaturen und gute Anspielzeit sorgen für eine gut gefüllte Tribüne. Exakt 1'879 Fans verfolgen das Spiel der Frauenequipe des FC St. Gallen 1879. Und die Fans machen immer wieder ordentlich Stimmung und pushen die Spielerinnen nach vorne.

FCSG 1879 – BSC YB 3:1 (1:1)
Kybunpark, St. Gallen – 1’879 Fans – SR Deborah Anex
Tore: 7. Granges (0:1), 30. Ammann (1:1), 47. Josten (1:2), 58. Josten (1:3)
SG: Klug, Wyser, Gaus, Brunner, Thüer (77. Friedli), Seliner (85. Bernet), Eisenring, Ammann, Ibishaj (63. Frischknecht), Aeberhard (63. Nilsson), Bachmann (85. Cavelti)
YB: Brunholt, Frey, Jimenez (73. Bernhardt), Schlup, Meister (73. Dysli), Münger, Kuehn, Chalatsogianni (83. Ess), Josten (77. Scheffler), Jelcic, Granges

Stimmen zum Spiel


Bilder zum Spiel
Bild: Yasmine Bollmann
Ton: Pascal Baumann
Text: Kevin Friedauer





















































































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