top of page
  • gruenweiss.sg

Fokus Ligaerhalt

Aktualisiert: 25. Apr. 2023

Drei Tage nach der Niederlage gegen den FCZ gehts bereits weiter. Mitte der englischen Woche empfängt der FC St.Gallen den FC Lugano. Die Partie im kybunpark wird am Mittwoch um 20:30 Uhr angepfiffen.

Facts and Figures

Die St.Galler Resultate im Jahr 2023 sind ungenügend. Die aktuellen Zahlen und Fakten stellen entsprechend schwere Kost dar: Seit acht Spielen nicht mehr gewonnen. Zuletzt zweimal nacheinander verloren. Im gesamten Jahr erst drei Spiele siegreich gestaltet (auswärts gegen Sion, zuhause gegen Servette und ein Testmatch gegen Brühl). Aus dem Cup ausgeschieden. In der Tabelle auf Platz sechs abgerutscht. Es gibt kein Super League Team, das mehr Penaltys verursacht und schon gar keines mit mehr Roten Karten gegen sich. Um das geflügelte Wort «Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech hinzu» zu unterstreichen, sei hier noch eine nächste Statistik erwähnt. Der FCSG trifft so oft wie kein anderes Team. Einfach nicht das Tor, sondern den Pfosten. Von einer Negativspirale zu reden, ist sicherlich nicht falsch. Alles in allem sind die St.Galler Leistungen zu schlecht, um weiter ernsthaft an Europa denken zu können. Das wäre gefährlich. Es geht einzig darum, den freien Fall zu stoppen und den Abstand auf den letzten Tabellenplatz nicht noch kleiner werden zu lassen.

Der Gegner

Wesentlich besser als die St.Galler Zahlen sehen jene des FC Lugano im Jahr 2023 zwar auch nicht aus und dennoch ist die Gefühlslage eine ganz andere. Die Tessiner stehen erneut im Cupfinal und in der extrem engen Liga stehen sie mit lediglich vier Punkten mehr als St.Gallen auf dem guten dritten Tabellenplatz. Sie beschäftigen sich zurecht mit den Europäischen Wettbewerben der kommenden Saison. Ausserdem haben sie am Sonntag gewonnen: Im heimischen Cornaredo mit 2:0 gegen den FC Sion und damit dafür gesorgt, dass die Walliser nicht näher an St.Gallen rücken konnte.


Die Espen

Wie findet man aus einer solchen Phase raus? Wie stösst man den Bock um? Wie kann man siegreich auftreten, wenn man sich nicht in Topform befindet? Wie überwindet man fehlendes Selbstvertrauen? Wie erzwingt man das Glück? Das sind die Fragen, die sich Trainer und Spieler aktuell stellen. Training. Das wäre eine Antwort. Dafür bleibt in einer Woche mit zwei Auswärts- und einem Heimspiel wenig Zeit. Sich zusammenraufen, sich auf ein Ziel einigen, sich gegenseitig unterstützen und herausfordern, könnte eine zweite Antwort sein. Es ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen noch weitere finden werden. Positiv stimmt, dass sich nach dem gestrigen Spiel, jene die etwas zu sagen hatten (Zeidler, Sutter, Stergiou) darin einig waren, dass das Glück erzwungen werden könne, dass man selbst dafür verantwortlich sei und dass man weiter an sich glaube.

Espenblogs Prognose

Es wird ein kompliziertes Spiel werden. Lugano ist eine gefährliche Mannschaft. Besonders wenn man ihr mit viel Offensivdrang ins Messer läuft. Nochmals wird das den Espen nicht passieren. Sie haben aus dem Spiel gegen Winterthur ihre Lehren gezogen. Das war gestern im Letzigrund zu sehen. Diese Entwicklung wird morgen fortgesetzt. Weil mit Dajaku aber wieder ein Spieler gesperrt sein wird. Weil der Einsatz von Geubbels aussichtlos und jener von Julian von Moos fraglich erscheint, werden sich die Espen mit einem Unentschieden begnügen müssen.



Peter Zeidler zum Spiel gegen Lugano



Mögliche Startelf


bottom of page