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Es geht wieder los!

Aktualisiert: 21. Juli 2023

Am Samstag startet der FC St.Gallen mit dem Heimspiel gegen Basel in die neue Spielzeit. Neu sind es elf Gegner und ein etwas sperriger Modus, die zusammen mit den Espen die Super League bilden. Die Vorfreude wächst von Tag zu Tag.

Die Mannschaft

Das Team hat sich verändert über die Sommerpause. Bis dato stehen 13 Abgängen acht Zuzüge gegenüber. Ein guter Drittel der Mannschaft ist also neu und soll für frischen Wind sorgen. Die Stimmung ist gut. Das bestätigen sowohl Spieler als auch Trainer und das konnte man beim begeisternden Testspiel gegen Villareal auch auf dem Platz sehen. Der FCSG zeigte sich spielfreudig, lauf- und zweikampfstark sowie torgefährlich. Der hohe Sieg gegen das spanische Spitzenteam macht Mut und gibt Selbstvertrauen. Ein guter Start in die Saison würde den gesamten Teambildungsprozess natürlich nachhaltig beschleunigen.

Die Sommerpause

Peter Zeidler nimmt seine sechste Spielzeit als Cheftrainer der Espen in Angriff. Es war eine komplizierte Sommerpause, die er zu managen hatte. Sowohl in den Medien als auch im Fanforum tauchten regelmässig Gerüchte auf, wonach es zwischen Teilen der Mannschaft und ihm zuletzt Reibereien und Unstimmigkeiten gegeben haben soll. Von zerschnittenen Tischtüchern war zu lesen. Nach dem Testspiel gegen den Linzer ASK nahmen Lukas Görtler und Zeidler selbst dazu Stellung. Die Botschaft war eindeutig: Trainer und Team wollen und werden weiter gemeinsam in die selbe Richtung gehen. Eine Leistung wie jene gegen Villareal, die geprägt war von grossem Engagement, Leidenschaft und einer Intensität, die den Gegner überraschte und beeindruckte, wäre ohne diesen Willen und diese Absicht gar nicht möglich. Es war der Beweis dafür, dass die Worte des Captains und des Trainers ernst gemeint sind. Dass die letzte Rückrunde resultatmässig alle enttäuschte, ist klar. Dass es dabei intern zu offen geführten Diskussionen und teils auch Meinungsverschiedenheiten kam, ist ebenfalls klar. Hoffentlich auch! Ein Team zu leiten, das von Platz zwei und damit vom Europäischen Wettbewerb träumt, dann aber auf Platz sechs und damit in Sachen internationalem Geschäft ausser Rang und Traktanden fällt, ist eine herausfordernde und komplexe Geschichte. Sowohl für den Trainer als auch für alle weiteren in der Verantwortung stehenden Personen. Dass Menschen in unterschiedlichen Positionen, die ganze Sache aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, ist genauso klar. Dass der FC St.Gallen 1879 auch in dieser Situation an seinem sechs Jahre alten und mehrfach erprobten Krisenmanagement festhält, macht Mut und lässt einen als Fan zuversichtlich in die Zukunft blicken. Ein guter Start in die Saison wäre deshalb verdient.


Das Startprogramm

Mit Basel, Lugano und Luzern treffen die Espen in den ersten drei Runden auf starke Gegner. Kein einfaches Programm. Ein guter Start in die Saison ist deshalb keine Selbstverständlichkeit.

Die Neuen

Inter Mailand, Bayern München, FC Arsenal. Illuster liest sich die Liste der ehemaligen Arbeitgeber einiger Neuzugänge. Acht Spieler tragen in der kommenden Saison das grünweisse Dress zum ersten Mal. In der Vorbereitung sind drei davon besonders aufgefallen. Der Rückkehrer Betim Fazliji, der sich von Testspiel zu Testspiel steigern konnte und der zusammen mit Jordi Quintillà ein intelligentes Duo im zentralen Mittelfeld bilden kann. Gegen Villareal stand er jedenfalls schon oft genau am richtigen Ort und eroberte sehr viele Bälle. Dass er zudem eine wichtige Identifikationsfigur ist, zeigte der grosse Applaus, den er sich bei der Mannschaftsvorstellung im kybunpark abholen konnte. Mit Zanotti und Diaby vermochten zwei Defensivspieler zu überzeugen. Diaby bringt nebst seiner beeindruckenden Körpergrösse, seiner Zweikampfstärke vor allem auch eine hohe Geschwindigkeit mit. Schnelle Innenverteidiger brauchen wir! Von Mattia Zanotti hört man aus dem Umfeld des Teams ebenfalls sehr viel Gutes. Auch auf seine Entwicklung darf man sich optimistisch gespannt freuen.


Wer noch kommen soll

Das Transferfenster ist noch bis Ende August offen. Die mögliche Verpflichtung von Emanuel Latte Lath braucht laut Alain Sutter vor allem Geduld. Dazu wohl auch grosses Verhandlungsgeschick, da St.Gallen nicht mit den gleichen finanziellen Möglichkeiten wie die Konkurrenz kämpft. Ein Linksverteidiger wird ebenfalls noch erwartet.

Das Saisonziel

Zum Saison Kickoff letzten Samstag liess sich Präsident Matthias Hüppi noch nicht in die Karten blicken. Er verwies auf die Medienkonferenz. Diese gibt es wie gewohnt ab Freitagmittag weiter unten zu sehen.


Die Prognose

Der Espenblog sieht der neuen Saison mit grosser Vorfreude und Zuversicht entgegen. Zum Start tippen wir auf einen Heimsieg gegen den FC Basel.



Die Medienkonferenz




Die mögliche Startelf


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