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Ein Sonntag am Neuenburgersee

Der FC St.Gallen trifft in der neunten Super League Runde auswärts auf Yverdon Sport. Angepfiffen wird das Spiel am Sonntag um 14:15 Uhr. Für die Espen geht es darum, den grandiosen Heimsieg gegen YB zu bestätigen.

Die Geschichte

Die Erinnerungen an das letzte Spiel im Stade Municipal sind hervorragend. Am 21. April 2022 qualifizierte sich St.Gallen gegen Yverdon letztmals für den Cupfinal. Zur Pause stand es 0:0. In der zweiten Halbzeit sorgten Jordi Quintillà und Jérémy Guillemenot mit ihren Treffern für grünweisse Begeisterungsstürme und grosse Vorfreude auf das Finalspiel in Bern. Viele Fans reisten an jenem Donnerstagabend an das südliche Ende des Neuenburgersees und sorgten für eine Atmosphäre, die an ein Heimspiel erinnerte. Yverdon spielte damals noch in der Challenge League und wurde von Ulli Forte trainiert. Der Westschweizer Club befindet sich nicht erst seit jenem Abend in einer Phase, in der es für ihn nur nach oben zu gehen scheint. 2017 stieg er in die Promotion League auf, vier Jahre später folgte der Aufstieg in die Challenge League, im letzten Jahr dann der Cup Halbfinal gegen die Espen und seit diesem Sommer sind sie Teil der Super League.


Die Ausgangslage

Am Wochenende wird die erste Englische Woche der aktuellen Meisterschaft abgeschlossen. Beide Teams sind gut in die Saison gestartet, beide ergatterten vier Punkte aus den letzten zwei Spielen und beide stehen für die Farben Grün und Weiss. Yverdon wird am Sonntag versuchen, zuhause weiter ungeschlagen zu bleiben und St.Gallen möchte den ersten Auswärtssieg der Saison bewerkstelligen. In der Tabelle werden die zwei Teams durch drei Punkte voneinander getrennt.


Der Gegner

Nachdem im Sommer US-amerikanische Investoren eingestiegen sind und 90 Prozent des Clubs übernahmen, wurde die Mannschaft stark umgebaut. Viele neue Spieler kamen allerdings erst, als die Saison schon lief. Geblieben ist Aufstiegstrainer Marco Schällibaum, der nach wie vor die bekannteste Figur des Clubs ist und der auch in der Super League hervorragende Arbeit abliefert. Trotz der vielen Transfers ist es ihm mit seinem Team gelungen, den Yverdon Sport FC als mit Abstand besten Aufsteiger zu positionieren. Während die beiden Lausanner Clubs mit fünf Punkten am Tabellenende stehen, schnuppert Yverdon mit mehr als doppelt so vielen Punkten an der oberen Hälfte, die seit dieser Saison Championship Group genannt wird. Zuhause wirken die Waadtländer stärker als auswärts. Zuletzt siegten sie am Sonntag 3:2 gegen den FC Basel und gestern erreichten sie ein 1:1 Unentschieden auf der Pontaise bei Stade Lausanne Ouchy.

Die Espen

«Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Das gilt ganz besonders in Englischen Wochen.» Schon wenige Minute nach dem begeisternden Heimsieg gegen Meister YB, wies Peter Zeidler im Interview mit grünweiss.sg daraufhin, dass es darum geht, sich schnell und gut zu erholen, um am Sonntag für das schwierige Auswärtsspiel wieder bereit zu sein. Das Spiel gegen die Young Boys hat viel Kraft gekostet. Fazliji und von Moos beispielsweise mussten am Mittwoch von Krämpfen geplagt ausgewechselt werden. Der Match vom Sonntag wird also physisch eine Herausforderung. Aber auch mental gilt es, sich gut darauf vorzubereiten. Vom Flutlichtspektakel gegen den Meister im heimischen kybunpark zum Sonntagmittagsspiel im kleinen Stade Municipal des Aufsteigers. Das sind zwei sehr verschiedene Welten. Wir sind gespannt, wie die Spieler diese Challenge meistern werden.


Unsere Prognose

Es ist Zeit für den ersten Auswärtssieg der Saison. Auch wenn es schwierig werden dürfte. Die Espen setzen sich mit dem eigentlichen Heimresultat durch und gewinnen 2:1.





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