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Zum Siegen zurückfinden?

Aktualisiert: 16. Feb. 2023

Am nächsten Sonntag wird um 14:15 Uhr das Heimspiel der Espen gegen den FC Luzern angepfiffen. Kann der FCSG 1879 auf die Wankdorf-Klatsche vom vergangenen Wochenende reagieren?

Der Gegner

Nein, als Lieblingsgegner kann der FC Luzern nicht bezeichnet werden. Aber von der einstigen Innerschweizer Dominanz, als der FCSG zwischen 2016 und 2019 in zwölf Duellen nacheinander sieglos blieb, ist nicht mehr viel übrig. Im kybunpark taten sich die Luzerner zuletzt schwer und konnten nur selten etwas Zählbares mit nachhause nehmen. Es scheint gar so, dass unterdessen die Luzerner ängstlich werden, wenn sie an die Ostschweiz denken. Das unterstreicht ein Radio Pilatus Interview mit Marius Müller nach dem letzten Duell der beiden Teams.

In der laufenden Spielzeit fällt der FC Luzern primär mit Querelen neben dem Platz auf. Der Streit zwischen «Haupt»-Aktionär Bernhard Alpstaeg und der aktuellen Führungscrew um Präsident Stefan Wolf spielt dabei die zentrale Rolle. Seit Monaten liefern sich die beiden Seiten einen juristischen Kampf mit nach wie vor offenem Ausgang. Es ist ein unrühmliches Schauspiel. Auch wenn es durchaus für Unterhaltung sorgt. Dass sich die Mannschaft von Trainer Mario Frick ob all der Unruhen nicht ablenken lässt und auf dem Feld eine ordentliche Saison im Mittelfeld der Tabelle spielt, überrascht und lässt sie zu einem unberechenbaren Gegner werden.

Die Espen

Nach der 1:5 Niederlage gegen die Young Boys werden die St.Galler zeigen wollen, dass sie nicht nur gut, sondern auch erfolgreich spielen können. Cheftrainer Peter Zeidler dürfte im Vergleich zum letzten Wochenende den einen oder anderen Wechsel in der Startformation vornehmen. Nachdem sich die Reihen im St.Galler Lazarett gelichtet haben, ist dies auch wieder leichter möglich. gruenweiss.sg sieht Maglica aufgrund seiner erlittenen Gehirnerschütterung sowie Stillhart und Kempter als mögliche Wechselkandidaten. Für sie stünden Sutter, Vallci und Schmidt zur Verfügung. Offen zu sein, scheint auch die Zehnerposition? Alves vermochte in den vergangenen Runden nicht restlos zu überzeugen. Das Experiment mit Quintillà hinter den Spitzen dauerte im Wankdorf nur 22 Minuten und ist deshalb nicht abschliessend zu beurteilen. Akolo und Guillemenot könnten ebenfalls dort spielen. Beginnt möglicherweise gar eine neu Ära auf der zehn? Im Sturm ist die Auswahl gross. Dajaku, Latte Lath, Guillemenot, Geubbels, etc. buhlen um einen Platz in der Startaufstellung. Fragen über Fragen. Beantwortet werden sie spätestens am Sonntag ab 14:15 Uhr.


Espenblogs Prognose

Das letzte Duell im kybunpark gestaltete der FCSG 1879 im August überlegen und siegte hochverdient mit 4:1. Dieses Mal dürfte es enger werden. Trotzdem wird St.Gallen gewinnen und sich drei Punkte gutschreiben lassen.


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