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Wieder eine Führung verspielt

Der FC St.Gallen spielt richtig starke 43 Minuten, führt zur Pause nur mit 1:0 und verliert zum Schluss mit 1:2. Die Zeiten bleiben schwer.

Aufreger: Es ist beeindruckend, wie die Espen in das Heimspiel gegen die Tessiner starten. Sie erspielen sich Chance um Chance. Lugano findet nicht statt. Witzig erzielt in der 19. Minute das hochverdiente 1:0. Wie schon gegen Winterthur verpassen es die St.Galler, die Führung auszubauen und geraten in den letzten Minuten der ersten Halbzeit noch unter Druck. Sutter rettet den Espen in Extremis den Vorsprung in die Pause. In der zweiten Halbzeit wird Lugano stärker und sorgt für ein offenes Spiel, das auf beide Seiten kippen kann. Im Gegensatz zu St.Gallen trifft Lugano zweimal, während die Espen beste Chancen liegen lassen.


Makel: Die fehlende Effizienz und die Angst davor, das Spiel trotz grosser Überlegenheit im ersten Abschnitt zu verlieren, was dann auch passiert.


Schiedsrichter: Luca Cibelli lässt viel, eigentlich immer wieder zu viel laufen und entscheidet in manchen Szenen falsch. Spielentscheidend ist er nicht.


skurril: Es ist wirklich schwer nachzuvollziehen. Die Espen kämpfen, spielen gut, zeigen, dass sie das Pressing und Gegenpressing noch immer beherrschen und strafen alle Lügen, die glauben, es fehle an der Einstellung oder am Zusammenhalt. Zum Schluss bleibt dennoch eine Niederlage. Aufwand und Ertrag stehen in einem krassen Missverhältnis. Das schmerzt. Das ist ärgerlich. Trotzdem ist es richtig so weiter zu fahren. Nur so kommt man aus einer Negativspirale.



Der Beste



Einzelkritik


Zigi: Der Beste.


Sutter: Zeigt grosses Engagement und bringt viel Dampf nach vorne. Mental gehört er zu den stabilsten. Bei ihm spürt man keine Angst vor dem Gewinnen (siehe Cupfinal). Man merkt ihm mit zunehmender Spieldauer aber an, dass er nach überstandener Verletzungspause noch nicht ganz im Rhytmus ist und müde wird.


Stergiou: Macht nach dem starken Match in Zürich das nächste konzentrierte und abgeklärte Spiel.


Maglica: Hat viel Pech bei der gelben Karte. Nein, das war kein Foul. Er spielt den Ball und sein Gegenspieler verhält sich so, als träfe Matej ihn am Kopf. Das ist zwar eine Randnotiz. Sie passt aber zur aktuellen Situation.


Schmidt: In der ersten Halbzeit gefährlich und wirksam im Pressing. In der zweiten Halbzeit blüht dann sein direkter Gegenspieler Steffen auf. Damit ist er zuweilen überfordert.


Görtler: Der Captain ist Sinnbild für die aktuelle Situation. Er gibt wie immer alles und heute sogar noch mehr. Zum Schluss bleibt in Erinnerung, wie er das 1:2 nicht verhindern kann und der Ball von seinem Kopf wie ein schlechter Witz ins Tor trudelt. Bitter!


Quintillà: Auf ihn prasselt zurzeit vieles ein. Er ist einer der öffentlich am meisten in Frage gestellten Spieler. Wir sehen ihn besser. Auch heute.


Witzig: Erzielt mit viel Überzeugung das einzige St.Galler Tor, das in dieser Phase des Spiels die logische Folge des Auftritts in der ersten Halbzeit ist. Chapeau! Auch er kann in der zweiten Hälfte aber nicht mehr an die Leistung von vor der Pause anknüpfen.


von Moos: Spielt mit Maske und macht das gut. Er ist mitentscheidend für die reife Leistung der Mannschaft in Halbzeit eins. Nach der Pause gelingt ihm nicht mehr so viel. Wird in der 63. Minute durch Akolo ersetzt.


Latte Lath: Ist bis zu seiner Auswechslung nach rund einer Stunde der auffälligste Stürmer auf dem Platz. Viele gute Kopfbälle, starke Dribblings und ein grosses Laufpensum, das viel zum funktionierenden Pressing beiträgt.


Guillemenot: Spielt bis zur 84. Minute einen soliden Part, ohne zu glänzen. Dann macht er Besio Platz.


Akolo: Kommt nach 63 Minuten aufs Feld und hat ein zwei gelungene Aktionen, in denen seine hervorragende Technik zu sehen ist. Alles in allem ist es aber zu wenig zwingend.


Ndombasi: Hat die zwei besten Chancen in der zweiten Halbzeit. Daraus müsste sein erstes Tor im Espendress resultieren. Den Kopfball spielt er mit zu wenig Überzeugung und beim Abschluss aus kurzer Distanz nach einem wunderbaren Doppelpass mit Guillemenot findet er in einem starken Saipi seinen Meister.


Vallci, Besio, Schneider: Kommen gegen Schluss des Spiels aufs Feld und können an der Niederlage auch nichts mehr ändern.



Stimmen zum Spiel:







Bilder: Manuel Nagel






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