• gruenweiss.sg

Den FC Zürich besiegt

Aktualisiert: 1. Aug.


Torjubel nach dem zweiten Treffer

Aufreger: Den ersten gibts schon vor dem Spiel. Victor Ruiz wird die Espen verlassen und ins Ausland wechseln. Noch ist der Deal nicht in trockenen Tüchern, aber in St. Gallen rechnen alle mit dem Abgang des Spaniers. Die positiven Aufreger sind dann die beiden Tore durch Julian von Moos. Hervorragend. Aufregend ist zum Schluss auch die grandiose Abwehrschlacht, die der FCSG nach der roten Karte gegen Schmidt zeigt. Alles in allem ein weiterer grosser Abend im fast ausverkauften Kybunpark.

Makel: Die zweite rote Karte im zweiten Heimspiel. So darf das nicht weiter gehen. Auch muss man den Zürchern viel zu viele Chancen zugestehen. Die Espen benötigen Glück und einen überragenden Zigi im Tor.


Schiedsrichter: Lukas Fähndrich wird gefordert und besteht den Test. Nennenswerte Fehlentscheide trifft er nicht.

skurril: Die rote Karte gegen Isaac Schmidt ist trotzdem skurril. "Isaac ist seit zwei Jahren hier und hat im Training noch kein einziges Foul gemacht. Der weiss gar nicht, wie man ein Foul begeht", erklärt Peter Zeidler nach der Partie.


abseits: In Winterthur gibts die Bier- und Sirupkurve. Im Kybunpark den Espenblock und das Espenblöckli. 😀



FC St.Gallen 1879 - FC Zürich 2:0 (2:0)

kybunpark - 17'838 Zuschauer - SR Lukas Fähndrich.

Tore: 20. von Moos (Latte Lath) 1:0, 45.+1 von Moos (Sutter) 2:0.

St.Gallen: Zigi; Sutter, Stillhart, Maglica, Guindo; Witzig (60. Schneider), Quintillà (Cap.), Schmidt; Schubert (60. Akolo, 69. Besio); von Moos (82. Kräuchi), Latte Lath (46. Stergiou).

Zürich: Brecher (Cap.); Boranijasević, Omeragić, Mets, Guerrero (69. Aliti); Seiler (64. Marchesano), Hornschuh (64. Conde); Gnonto (85. Gogia), Krasniqi, Okita; Tosin (69. Santini).

Verwarnungen: 21. Boranijasević (Foul), 26. Latte Lath (Foul), 52. Kostadinović (Reklamieren), 78. Conde (Foul), 87. Gogia (Foul).

Bemerkungen: St.Gallen mit Watlowiak, Stergiou, Schneider, Kräuchi, Besio, Jaćović, Bytyqi, Akolo (Ersatzbank) und ohne Görtler (gesperrt), Guillemenot, Kempter (beide verletzt), Dumrath, Nuhu, Ruiz, Münst, Guidotti (alle nicht im Aufgebot). Zürich mit Kostadinović, Kamberi, Aliti, Selnaes, Santini, Marchesano, Conde, Kryeziu, Gogia (Ersatzbank) und ohne Dzemaili, Rohner (beide verletzt) Buschman-Dormond, De Nitti, Sauter (alle nicht im Aufgebot).

- 69. Pfostenschuss von Marchesano. - 73. Rote Karte gegen Isaac Schmidt (Foul). - 75. Lattenschuss von Gnonto. - 95. Pfostenschuss von Zürich.



der Beste:



Einzelkritik


Zigi: Fantastisch, wie er den Espen die Null verteidigt. Ganz stark.

Guindo: Steht zum ersten Mal in der Startelf und zeigt gleich ein sehr gutes Spiel. Ist am ersten Tor beteiligt und fällt mit vielen Balleroberungen, gewonnenen Zweikämpfen und Rushes auf der linken Seite positiv auf.

Maglica: Köpft, grätscht und kämpft alles weg. Ein Fels in der Brandung. Sehr stark.

Stillhart: Verteidiger in Halbzeit eins, Mittelfeldspieler nach der Pause. Er zeigt eine weitere beeindruckende Partie.

Sutter: Auch wenn spielerisch nicht alles gelingt, ist er kämpferisch herausragend! Vor dem zweiten Treffer, setzt er sich mit Entschlossenheit durch. Auch dank ihm, kann von Moos danach brillieren.

Quintillà: Trägt an Stelle von Lukas Görtler die Captainbinde und so spielt er auch. Er ist der Taktgeber, zeigt viel Übersicht, tritt keine schlechten Standards und hat bei einem Schlenzer in der zweiten Hälfte das Pech, dass Zürichs Torhüter Brecher ganz stark abwehrt.

Witzig: Er ersetzt Lukas Görtler so, dass man zuweilen vergisst, dass der Kapitän fehlt. Der Beweis für eine sehr solide Leistung.

Schmidt: Er spielt bis zum Platzverweis auf der Position, die Victor Ruiz so oft bekleidet hat. Auch wenn man phasenweise merkt, dass er sich dort zuerst noch zurechtfinden muss, gelingen ihm zusammen mit Guindo einige starke Vorstösse.

Schubert: Nicht mehr ganz so auffällig wie letzte Woche gegen Winterthur. Dennoch hat er in der ersten Halbzeit drei Abschlüsse und zeigt eine engagierte Partie.

Latte Lath: Gibt den Assist zum ersten Treffer und fällt auch heute mit Schmetterantritten und guten Kopfballchancen auf. Hat Glück, dass ihn Schiedsrichter Fähndrich nicht mit der zweiten gelben Karte vom Platz schickt. Das ist auch der Grund für seine Auswechslung zur Pause.

von Moos: Der Beste.

Stergiou: Er bildet zusammen mit Maglica in der zweiten Halbzeit das Innenverteidigerduo und ist vor allem nach dem Ausschluss von Isaac Schmidt gefordert. Defensiv erfüllt er seine Aufgaben solide, offensiv kommt er bei einem Konter gar noch zu einer grossen Chance.

Schneider: Kommt nach einer Stunde für Witzig und muss viel nach hinten mithelfen. Das gelingt nicht schlecht.

Akolo: Der Pechvogel schlechthin. Neun Minuten nach seiner Einwechslung muss er mit einer Hirnerschütterung bereits wieder vom Platz. Gute Besserung!

Besio: Ersetzt den bedauernswerten Akolo und hilft mit, den Vorsprung über die Runden zu bringen.

Kräuchi: Wird in der 82. Minute für Matchwinner von Moos gebracht und fightet wie der Rest der Mannschaft gegen den Meister zum Heimsieg.



Stimmen zum Spiel








Impressionen

Bilder: Manuel Nagel