Das Spiel

Der FCSG 1879 trennt sich mit 0:0 von einem sehr defensiv eingestellten FC Luzern. Der Befreiungsschlag gelingt somit nicht wirklich.

 

Von der ersten Minute an ist Luzern vor allem darauf bedacht, kein Gegentor zu erhalten. Sehr tief stehen die Innerschweizer und lassen St.Gallen anrennen. Das Pressing der Espen wird  nach der Partie vom Luzerner Trainer gelobt. Celestini hält fest, dass sein Defensivkonzept zwar aufgegangen sei, dass St.Gallen aber die geplanten Luzerner Offensivaktionen im Keim ersticken konnte. Somit ist eigentlich schon fast alles zu diesem Spiel erzählt. Chancen gab es nur wenige. St.Gallen hat in der ersten Halbzeit mit Duah und Ruiz Möglichkeiten und in der zweiten Halbzeit die grösste des Spiels, als wiederum Duah in der 75. Minute aus rund sieben Metern abziehen kann. Er bringt den Ball aber nicht im Tor unter.  Luzern kommt im gesamten Spiel einem Tor nur zweimal nahe. In der erste Halbzeit knallt ein Weitschuss von Frydek an die Latte und in der Nachspielzeit zwingt Tasar mit einem Schuss Zigi zu einer Glanzparada. Der Goalie hält den Punkt in letzter Minute fest. Eine Niederlage hätten die Espen auf keinen Fall verdient gehabt. 

 

FC St. Gallen – FC Luzern 0:0

 

Kybunpark, 0 Fans – Schiedsrichter: Tschudi

 

Tore: Fehlanzeige.

 

St.Gallen: Zigi; Cabral, Stergiou, Fazliji, Muheim; Quintillà; Görtler, Youan; Ruiz; Duah, Guillemenot.

 

Luzern: Müller; Schwegler, Knezevic, Burch, Frydek; Schaub, Wehrmann, Ugrinic, Alabi; Ndiaye, Alounga.

 

Bemerkungen: St. Gallen ohne Kräuchi, Abaz, Campos und Letard (alle verletzt). Luzern ohne Ndenge, Schulz, Binous (alle verletzt) und Emini (gesperrt).

 

Gelb: 45. Fazliji (Unsportlichkeit). 45. Ndiaye (Unsportlichkeit). 82. Wehrmann (Foul).

 

Einwechslungen:

 

St.Gallen: Stillhart (64. für Ruiz). Junior Adamu (64. für Guillemenot). Babic (86. für Duah).

 

Luzern: Schürpf (59. für Schaub). Tasar (59. für für Alounga). Sorgic (59. für Ndiaye). Grether (78. für Schwegler).

der beste

einzelkritik

Zigi: Hält den einen Punkt mit einem Big Safe in der Nachspielzeit fest. Ansonsten verbringt er einen ziemlich ruhigen Abend. 

 

Cabral: Der Beste.

 

Stergiou: Zeigt einmal mehr eine äusserst souveräne Leistung. Auch als in der zweiten Halbzeit bei Luzern Schürpf, Tasar und Sorgic eingewechselt werden, bleibt er ruhig und spielt als Chef der St.Galler Verteidigung einen starken Part zu Ende. 

 

Fazliji: Defensiv, mit einer äusserst starken Leistung und in der ersten Halbzeit mit guten Spieleröffnungen. Hat in der zweiten Halbzeit Glück, dass nach einem kapitalen Fehlpass im Aufbau, Luzern die Chance auf den direkten Gegenstoss nicht nutzen kann. 

 

Muheim: Sehr stark im Spiel gegen den Ball. Er hält damit Youan den Rücken für viele Offensivaktionen frei. 

 

Quintillà: Unauffällige Leistung. Man wünschte sich heute, dass er noch entscheidender Einfluss aufs Spiel nehmen könnte. 

 

Görtler: Starke Leistung. Kämpferisch und spielerisch. So wie immer. 

 

Youan: Ist ein grosser Aktivposten im St.Galler Spiel. Tankt sich mal für mal hervorragend durch und als er an der Grundlinie zwei Luzerner Verteidiger ausspielt, fällt beinahe das Tor. 

 

Ruiz: Ist viel unterwegs, spielt engagiert, bleibt aber ungefährlich. Wird in der 64. Minute durch Basil Stillhart ersetzt. 

 

Guillemenot: Reibt sich in der Luzerner Hintermannschaft auf, ohne dass ihm dabei etwas zwingendes gelingt. Er hat unterdessen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Weil er oft theatralisch fällt, pfeifen die Schiedsrichter auch nicht mehr, wenn es Foul wäre. 

 

Duah: Kommt zu Möglichkeiten und steht oft richtig; verpasst aber in der 75. Minute aus aussichtsreichster Position den Führungstreffer. 

 

Adamu: Kommt in der 64. Minute für Guillemenot und fällt durch einige gute Pressingsituationen auf. Gefährlich wird er heute aber nicht. 

 

Stillhart: Auch er wird in der 64. Minute eingewechselt und ersetzt Ruiz auf der 10er Position. Ist sofort im Spiel und bringt nochmals Schwung in die St.Galler Angriffsbemühungen. 

 

Babic: Kommt in der 86. für Duah ins Spiel. 

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