Das Spiel

Der FCSG 1879 verliert zuhause gegen den FC Basel mit 1:3. Ein zu hoher Preis für die Fehler in der Defensive. 

 

Erinnerungen an die 0:5 Niederlage im Sommer kamen hoch, als Basel bereits in der 6. Minute durch Cabral in Führung ging. Er stand goldrichtig und konnte einen Zigi Abpraller unbedrängt zum 1:0 verwandeln. Im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen Basel kam St.Gallen aber zurück ins Spiel, erspielte sich Chancen und setzte den FCB unter Druck. Verdientermassen gelang Duah bereits in der 13. Minute der Ausgleich. Grossartig wie er nach einem schönen und weiten Pass in die Tiefe, in vollem Lauf den Torhüter umspielte und zum Schluss aus spitzem Winkel einschob. Bis zur 39. Minute deutete nichts auf einen weiteren Basler Treffer hin. Im Gegenteil: die Espen waren in dieser Phase dem Führungstreffer näher. Dann verloren die St.Galler aber den Ball in der Vorwärtsbewegung, Betim Fazliji ging an der Mittellinie im Zweikampf mit Frei auf tutti, Frei legte den Ball am St.Galler Verteidiger vorbei und sprintete Richtung Zigi, dem er keine Abwehrchance liess.

 

In Halbzweit zwei machte wiederum der FCSG mehrheitlich das Spiel, erspielte sich zahlreiche Chancen, schoss öfter aus der zweiten Reihe - blieb aber glücklos. Das dritte Basler Tor erzielte Kasami in der 70. Minute nachdem er von Youngster Von Moos herrlich bedient wurde. Schiedsrichter Fähndrich gab den Treffer zunächst nicht. Die gegen Von Moos angezeigte Abseitsposition hob der VAR aber dann auf. 

 

Somit blieb den Espen zum Schluss vor allem die Enttäuschung über die zweite Niederlage in Folge, auch wenn man eigentlich vieles richtig gut gemacht hatte. 

Der beste

einzelkritik

Zigi:  Kann den scharf getretenen Schuss von Polulu in der 6. Minute nur nach vorne abprallen lassen, wo Cabral steht und zum 1:0 einschiebt. Das ist aber kein Torwartfehler. Ansonsten hielt er, was zu halten war. 

 

Kräuchi: Zeigt eine stärkere Leistung als zuletzt gegen Lugano. Nach hinten ist er aufmerksam und nach vorne gelingen ihm einige gute Dribblings.  

 

Stergiou: Starke Leistung des Abwehrchefs. Zeigt oft sein gutes Stellungsspiel und läuft mal für mal die Basler Offensivspieler ab. 

 

Fazliji: Macht vor dem zweiten Tor den Fehler, was seine Leistung schmälert. Ansonsten löst er die Herausforderung der Balser Stürmer oft gut. 

 

Muheim: Defensiv solide und im Spiel nach vorne äusserst energisch. 

 

Quintilla: Der Beste

 

Ruiz: Er zeigt eine gute Leistung, ist viel unterwegs, erobert zahlreiche Bälle und ist stets anspielbar. Zuweilen hält er den Ball etwas gar lange. 

 

Görtler: Neben Quintilla der beste St.Galler auf dem Platz. Sehr zweikampfstark und mit dem grossartigen Assist zum einzigen St.Galler Tor.

 

Stillhart: Auch er spielt eine starke Partie. Ist physisch präsent, beschäftigt oft mehrere Basler und es gelingen ihm einige starke Zuspiele. 

 

Babic: Er wird von Spiel zu Spiel wichtiger. Macht auch heute wieder einen Schritt nach vorne. Ein Assist oder ein Tor bleibt ihm noch verwehrt.

 

Duah: Ein starker Auftritt, den er mit seinem zweiten Tor im St.Galler Dress krönt. In der zweiten Halbzeit ist er nicht mehr so präsent wie vor der Pause. 

 

Traorè, Kamberi, Guillemenot:  Sie werden alle in der 69. Minute eingewechselt. Kurz darauf fällt das spielentscheidende 3:1. Besonders Traorè zeigt, dass er mit seiner Schnelligkeit und seiner Physis für den FCSG noch wichtig werden kann. 

 

Staubli: Als er in der 86. Minute eingwechselt wird, ist das Spiel bereits entschieden.  

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