Das Spiel

Der FCSG 1879 verdient sich einen Punkt im Wankdorf gegen YB mit einer leidenschaftlichen Defensivleistung, mit einem starken Goalie und mit verdientem Wettkampfglück. 

 

"Die sind ja noch besser als letztes Jahr", soll Lukas Görtler nach dem Spiel über die Berner Young Boys gesagt haben. Beeindruckend was die YB Maschinerie auf dem Kunstrasen zu zeigen vermag. Gegen Ende der ersten Halbzeit und in der Schlussviertelstunde rollten die Angriffe im Minutentakt auf das St.Galler Tor. Aber immer hatten die Ostschweizer eine Antwort. Verlassen konnten sie sich stets auf Lawrence Ati Zigi zwischen den Pfosten. Verdient haben sie sich den gewonnen Punkt dank einer leidenschaftlichen Einstellung und einer eher atypisch defensiven Einstellung. Peter Zeidler nominierte mit Stillhart und Quintilla eine sogenannte Doppelsechs im zentralen Mittelfeld. Mit ihr und mit dem gesamten Rest der Mannschaft gelang es den St.Gallern, die dritte Niederlage in Folge abzuwenden. Natürlich sündigten die Young Boys im Abschluss und waren "zu wenig effizient", wie ihr Trainer nach Spielschluss an der Medienkonferenz sagte. Einen Punkt im Wankdorf zu holen, gelingt nur wenigen Schweizer Mannschaften und genau deshalb haben sich die Espen Komplimente verdient. 

 

Der Punktgewinn vor der nächsten Nationalmannschaftspause war wichtig, nicht unverdient und der nächste Schritt in der positiven Entwicklung des FCSG 1879 in dieser Saison.  St.Gallen stand nicht nur solide und hatte das nötige Glück auf seiner Seite sondern konnte vor allem mit Kwadwo Duah auch nach vorne einige Nadelstiche setzen. 

Der beste

einzelkritik

Zigi:  Der Beste  

 

Kräuchi: Ihm gelingt eine vor allem defensiv starke Leistung gegen einen sehr starken direkten Gegenspieler. Auch wenn Ngamaleu ihn ab und an ausspielen kann, bleibt er stets hartnäckig, zweikampfstark und zeigt nach vorne den einen oder anderen guten Lauf und Pass in die Tiefe. 

 

Stergiou: Er ist zwar ein Kopf kleiner als Jean Pierre Nsame, trägt mit seiner Schnelligkeit und seinem taktisch hervorragenden Spiel aber seinen Teil dazu bei, dass dem Torschützenkönig der vergangenen Saison kein Tor gelingt. Einmal mehr die gewohnt starke Leistung des Abwehrchefs. 

 

Fazliji: Wer seine neunzig Minuten im Wankdorf gesehen hat, versteht, warum ihn der Kosovo für die A-Nationalmannschaft aufgeboten hat. Er steht seinem Innenverteidgungskollegen Stergiou in nichts nach. Stark!

 

Muheim: Auch der Beste 

 

Quintilla: Er ist für einmal nicht ganz so dominant wie sonst, zeigt aber trotzdem eine solide Leistung. 

 

Stillhart: Zweikampfstark, leidenschaftlich und hellwach! Er ist neben Jordi Quintilla im zentralen Mittelfeld der Stabilisator im St.Galler Spiel. Besonders in den schwierigen Minuten gegen Ende der beiden Halbzeiten hält er sehr gut dagegen.  

 

Görtler: Was für Stillhart gilt, kann auch über ihn gesagt werden. Er hält die Mannschaft zusammen und zeigt vor allem in Halbzeit eins einige gefährlich Aktionen nach vorne. 

 

Babic: Spielt im für dieses Spiel angepassten System nicht als Stürmer sondern auf der linken Seite und ist für einmal auch mit etlichen defensiven Aktionen gefordert. Er meistert diese Aufgabe gut und macht nach seiner Verletzungspause einen weiteren Schritt in Richtung Topform. Wird in der 62. Minute durch Traorè ersetzt. 

 

Guillemenot: Es ist ein schwieriges Spiel für ihn. Als hängende Spitze erhält er zwar viele Bälle, sieht sich aber sofort von drei, vier Young Boys umzingelt und wird oft hart angegangen. Immerhin holt er einige Freistösse heraus. Auch er wird in der 62. Minute ausgewechselt. Für ihn kommt Victor Ruiz ins Spiel. 

 

Duah: Gute Leistung der einzigen Sturmspitze. Kann sich dreimal gut in Szene setzen und ist für die gefährlichsten St.Galler Abschlüsse verantwortlich. In der 80. Minute kommt Élie Youan für ihn aufs Feld. 

 

Ruiz, Traorè, Élie Youan:  Die Wechselspieler fügen sich alle gut ein, sorgen nochmals für Schwung und helfen entscheidend mit, den Punkt aus Bern zu entführen. 

Spielerinterviews

Lukas Görtler und Silvan Hefti:

Die Trainer

Die Trainer an der Medienkonferenz nach dem Spiel: