Das Spiel

Ausgelassen feierten die St.Galler Spieler nach der 1:3 Niederlage im Wankdorf den ersten Vizemeistertitel der Vereinsgeschichte. 

 

Nsame der erfolgreichste Torschütze dieser Saison stellte mit seinen Toren 31 und 32 die Weichen früh in Richtung Berner Sieg. Daran konnte auch Guillemenots wunderbarer Anschlusstreffer in der 39. Minute nichts mehr ändern. In der zweiten Halbzeit passierte ausser Ngamaleus siegsicherndem dritten Berner Tor in der 86. Minute nicht mehr viel nenneswertes. 

 

So bleiben zum Schluss dieser Saison vor allem zwei Gefühle: Stolz und Wehmut. Stolz kann der FCSG 1879 auf eine überragende Saison sein, auf eine junge Mannschaft, die während einer ganzen Spielzeit grossartigen Fussbal gezeigt und damit die Liga aufgemischt, Basel überholt und den Meister unter Druck gesetzt hat. Die Livebilder aus der Gästekabine im Wankdorf, die von den Spieler live über soziale Medien gestreamt wurden, sind Beleg dafür, dass auch die Mannschaft den zweiten Platz richtig einschätzt. 

 

Wehmut bleibt, weil die zweite Hälfte der Saison praktisch ohne Zuschauer im Stadion stattfinden musste und weil wohl einige Stützen dieser Mannschaft weiterziehen werden. Demirovics Wechsel nach Freiburg ist bereits definitiv, weitere werden folgen. 

 

Trotz allem aber sollte die Freude über das Erreichte in Erinnerung bleiben. Es wird eine Saison sein, die in einem Atemzug mit dem Meistertitel 2000 und dem Wintermeistertitel in der Ära Zamorano, Rubio und Mardones genannt werden wird. 

Spielerinterview

so feiern uns die berner